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Gemeinde Bickenbach will die katastrophalen Zustände beim Dualen System nicht weiter hinnehmen

20.06.2019

Gemeinde Bickenbach will die katastrophalen Zustände beim Dualen System nicht weiter hinnehmen.

Nach gut zwei Wochen sind im Gemeindegebiet noch viele Gelbe Säcke im Straßenbild zu sehen. „Wir haben einen Notfallsammelplatz am Bahnhof eingerichtet“, so Bürgermeister Markus Hennemann, der über die Entsorgungspraxis des Dualen Systems und dessen Subunternehmer RMG mehr als verärgert ist.

„Die vielen und berechtigten Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger nehmen wir ernst und haben eine Übergangslösung angeboten“, sagt Bürgermeister Hennemann.

Die Gemeinde selbst ist bei Verpackungsmüll erstmal nicht verantwortlich, genau so wie der ZAW der für die Entsorgung des restlichen Mülls zuständig ist.Das Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die hochwertige Verwertung von Verpackungen regelt die Zuständigkeiten eindeutig. So ist für Verpackungsmüll die Wirtschaft als Selbstentsorger zuständig - unserem Bereich das Duale System Deutschlands. 

Mit Beginn diesen Jahres hat das DSD die Firma RMG aus Eltville mit der Entsorgung beauftragt. Seit dem Wechsel des Entsorgers häufen sich die Beschwerden. Neben den jetzt auftauchenden Probleme bei den gelben Säcken haben wir seit Jahresbeginn Probleme mit der regelmäßigen Leerungen der Dosencontainer. „Für mich ist unverständlich, dass Dosencontainer aufgestellt werden, da die Entsorgung auch über den gelben Sack funktioniert“, so Hennemann. Oft werden diese Entsorgungsmöglichkeiten von gewerblichen Nutzern missbraucht, die übergroße Dosen in die aufgestellten Container entsorgen. „Damit ist für privat entsorgte Dosen schnell kein Platz mehr“, ergänzt Hennemann.

Diese Zustände sind für die Bürgerinnen und Bürger nicht mehr zumutbar. Bürgermeister Hennemann hat nach ergebnislosen Gesprächen mit dem Dualen System und den fruchtlosen Versuchen einen Verantwortlichen bei der RMG zu erreichen, nun neben der Einrichtung des temporären Sammelplatzes, Anzeige bei der Aufsichtbehörde gestellt. 

„Die Verbraucherinnen und Verbraucher zahlen seit der Einführung des Grünen Punktes mit dem Kauf der Ware für die regelmäßige Entsorgung. Da kann sich das Duale System nicht aus der Verantwortung stehlen und die Gemeinden mit dem Müll im Regen stehen lassen.“, so Bürgermeister Hennemann abschließend.

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