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Umdenken zum Thema Schule auf Grund hoher Inzidenz

18.03.2021

Seilrutsche - Schule - Impfstoff

Liebe Bickenbacherinnen und Bickenbacher,

Das Land denkt um, was den Unterricht für unsere Kinder angeht. Dies liegt auch an der deutlich gestiegenen Inzidenz.

Bei der gesellschaftlichen Herausforderung der Corona-Pandemie scheint der Aufbau der Seilrutsche auf dem Leierhansspielplatz eine Banalität. Dennoch möchte ich hier meinen Dank an die Familie Simsek nochmals unterstreichen. Durch deren großzügige Spende ist der Aufbau möglich geworden. Vielen Dank!

Die Fundamente müssen nun 10 Tage aushärten, dann kann es endlich losgehen.

Hessisches Corona-Kabinett: Kein Wechselunterricht ab Klasse 7

„Das Corona-Kabinett der Hessischen Landesregierung hat angesichts der steigenden Inzidenzzahlen entschieden, vorerst keine weiteren Öffnungsschritte zu unternehmen. „Wir haben derzeit ein höchst dynamisches Infektionsgeschehen. Die Zahlen zeigen uns: Eine mögliche dritte Corona-Welle ist deutlich unterwegs. Für uns hat es nun oberste Priorität, die nahende dritte Welle der Infektionen möglichst flach zu halten, damit die Bewältigung der Krise nicht noch schwieriger wird und damit unser Gesundheitssystem weiter standhält. Auch in Hessen liegt die landesweite Inzidenz erneut über 100. Für uns war immer klar, dass wir bei diesem Wert reagieren müssen. Vor diesem Hintergrund können weitere Lockerungen für uns derzeit nicht in Betracht kommen“, erklärte Ministerpräsident Volker Bouffier.

Im Mittelpunkt der heutigen Beratungen stand der weitere Schulbetrieb in Hessen. „Das aktuelle Pandemiegeschehen macht es leider unmöglich, weitere Schüler noch vor den Osterferien zurück in die Schulen zu holen“, so Bouffier. „Der vorsichtige Einstieg in den Wechselunterricht war für alle Betroffenen, für Kinder, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer ein Hoffnungsschimmer, wieder ein Stück in einen normaleren Alltag zurückkehren zu können. Doch es war immer klar: Das geht nur, wenn es das Pandemiegeschehen zulässt. In der momentanen Lage können wir angesichts der steigenden Zahlen diesen Schritt leider nicht verantworten“, so der Ministerpräsident. Das bedeutet, dass die Jahrgangsstufen ab Klasse 7 zunächst weiter im Distanzunterricht beschult werden. Sowohl für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 (Wechselunterricht mit Notbetreuung) als auch für die Abschlussklassen (Präsenzunterricht) gibt es keine Änderungen. „Wenn das Pandemiegeschehen es zulässt, wollen wir jedoch nach den Osterferien wie geplant mit dem Wechselunterricht beginnen“, so Bouffier weiter. „Die Sorgen vor einer Ansteckung in der Schule und im Bereich der Kinderbetreuung nehmen wir sehr ernst. Deshalb stellen wir Schulen und Kindertagesstätten sowie Kindertagespflegepersonen kurzfristig Laien-Selbsttests zur Verfügung.“

Die Vorbereitungen, die die Schulen in den vergangenen Tagen zur Rückkehr der Schülerinnen und Schüler getroffen hätten, seien aber keineswegs vergebens. Denn für die Zeit nach den Osterferien wolle Hessen nach jetzigem Stand am jüngst verkündeten Öffnungsvorhaben festhalten. „Wenn es das Infektionsgeschehen zulässt, sollen ab dem 19. April landesweit die Jahrgangsstufen 1 bis 4 an fünf Tagen in der Woche und die Jahrgangsstufen ab Klasse 5 im Wechselmodell unterrichtet werden“, so Bouffier.

Das Corona-Kabinett hat heute gleichzeitig eine Teststrategie für Schulen und Kitas beschlossen, die bereits nächste Woche mit einem Pilotprojekt von 20 Schulen starten wird. Sowohl am 25. oder am 26. März als auch am 30. März können an diesen Schulen Selbsttests ausgeführt werden. Dies wird wichtige Erfahrungen bringen, um nach Ostern in den Schulen regelhaft testen zu können. Um den Unterricht für die Schülerinnen und Schülern nach den Osterferien so sicher wie möglich zu gestalten, stellt die Landesregierung bis zum Ende des Schuljahres allen Schulen einfach zu handhabende Laienselbsttests zur Verfügung, mit denen sich Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler unkompliziert und freiwillig wöchentlich selbst testen können. Die Tests sollen vor Unterrichtsbeginn in den Schulen absolviert werden. Dafür stellen das Sozial- und das Kultusministerium Schulungsvideos und Anleitungen zur Verfügung.

Kostenlose Selbsttests stehen außerdem für Personal in Kindertageseinrichtungen sowie für Kindertagespflegepersonen zur Verfügung. Insgesamt können sich so rund eine Million Menschen pro Woche selbst testen.

Darunter fallen etwa 815.000 Schülerinnen und Schüler, 100.000 Lehrerinnen und Lehrer und weiteres Personal von Schulen sowie 66.400 Erzieherinnen und Erzieher in Kindertageseinrichtungen. Die Zahlen umfassen auch die Schulen und Kindertagesstätten in freier Trägerschaft sowie Kindertagespflegepersonen. Insgesamt werden aus dem Sondervermögen „Hessens gute Zukunft sichern“ Mittel in Höhe von 90 Mio. Euro für die Beschaffung der rund 14,5 Millionen Antigen-Schnelltests zur Verfügung gestellt. Die Laienselbsttests sollen vom Ende der Osterferien bis zum Beginn der Sommerferien durchgeführt werden. Im Falle eines positiven Testergebnisses muss eine Meldung an das Gesundheitsamt erfolgen und es greift die Verpflichtung zur Durchführung eines PCR-Tests sowie zur sofortigen Quarantäne.

Unbenommen davon bleibt der Anspruch jedes Bürgers und jeder Bürgerin auf einen kostenlosen PoC-Antigen-Schnelltest mindestens einmal in der Woche, der von geschultem Personal durchgeführt wird, natürlich auch für Lehrerinnen und Lehrer, Erziehungspersonal sowie Tagespflegepersonen bestehen.

Hessens Ministerpräsident betonte, dass die Kommunen - wie bisher auch schon - die Möglichkeit haben, auf das Geschehen vor Ort in geeigneter Weise zu reagieren. Abschließend erklärte der Regierungschef: „Wir sind weiterhin in einer sehr dynamischen Lage mit vielen Ungewissheiten. Deswegen ist weiterhin Vorsicht geboten, um das Erreichte nicht zu gefährden und um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Ich bin den Bürgerinnen und Bürgern sehr dankbar für ihr Verständnis und ihre Geduld. Und ich weiß, dass wir alle gemeinsam durch schwere Zeiten gehen. Ich bin aber sicher, dass diese Geduld am Ende belohnt werden wird und wir den Kampf gegen die Pandemie gewinnen können. Und ich weiß, dass es gerade die jungen Menschen am härtesten trifft. Sie sind am meisten auf die sozialen Kontakte innerhalb und außerhalb der Schule angewiesen für ihre Entwicklung. Und sobald die Lage es zulässt, werden wir hier auch weiter öffnen.“

Weitere Punkte zu beispielsweise den Themen Impfung, Reisen an Ostern oder der Einbeziehung der niedergelassenen Ärzte werden morgen und am Montag in der Bund-Länder-Schalte besprochen.“ Quelle: Pressemeldung der Hessischen Landesregierung

EMA hält an Astrazeneca-Impfstoff fest

„Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA empfiehlt den AstraZeneca-Impfstoff weiterhin. Das Vakzin sei "sicher und wirksam". Es werde aber eine Warnung vor möglichen Blutgerinnseln in den Beipackzettel aufgenommen. Der Corona-Impfstoff von AstraZeneca ist aus Sicht der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) sicher. Man sei weiterhin der Ansicht, dass die Vorteile des Vakzins die Risiken überwögen, teilte die Behörde mit. "Die Impfung ist sicher und wirksam", sagte EMA-Chefin Emer Cooke.

Es gebe keine Hinweise darauf, dass von dem Impfstoff ein allgemein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel ausgehe. Zugleich habe eine Verbindung mit bestimmten Fällen aber auch nicht definitiv ausgeschlossen werden können. Daher würden die Prüfungen und Studien fortgesetzt.“ Quelle: Tagesschau online

Als Eilmeldung ging gerade die Freigabe des Impfstoffes in Deutschland ein:

AstraZeneca-Impfungen in Deutschland wieder freigegeben

Bei den Corona-Impfungen in Deutschland kommt wieder der Impfstoff von Astrazeneca zum Einsatz. Darüber seien sich Bund, Länder und das zuständige Paul-Ehrlich-Institut einig gewesen, sagte Bundesgesundheitsminister Spahn. Quelle: Tagesschau.de

Wieder mehr Covid-Patienten auf der Intensivstation

„Nachdem die Zahl der Covid-19-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen seit Anfang des Jahres stetig gesunken war, steigt sie nun wieder langsam an. Aktuell werden dort 319 Menschen mit einer Corona-Infektion behandelt und beatmet, wie das Sozialministerium am Mittwoch meldete (Stand: 16. März). Rund 13 Prozent der Betten auf hessischen Intensivstationen sind somit von Covid-19-Patienten belegt - zu Hochzeiten lag die Quote bei etwa einem Viertel.

Die Intensivmediziner-Vereinigung DIVI warnte zuletzt davor, dass ein neuer Höchststand schon Ende April erreicht werden könnte. Welche Faktoren dabei eine Rolle spielen und ob die dritte Welle schlimmer wird als die zweite, erläutert hr-Datenjournalist Jan Eggers im Interview mit hr-iNFO.“ Quelle: Hessenschau online

Abschließend die aktuellen Fallzahlen
Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg (18.03.21)

Bestätigte Fälle 8266 (+62)

Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19 271

7-Tages-Inzidenz 78

Gesund 7601*

Akut Erkrankte 394

Seit Beginn der Pandemie in Bickenbach 210 (+2)

***ACHTUNG***
Auch am heutigen Tage wurden abweichende Werte aus dem RKI für den #LaDaDi übermittelt. Es erfolgt eine Darstellung der uns zur Verfügung stehenden Echtzahlen aus dem Gesundheitsamt.

*Bei der Anzahl der Genesenen legen wir den Richtwert des Gesundheitsamts zugrunde, dass sich Erkrankte i.d.R. spätestens zwei Wochen nach der Infektion wieder erholt haben. Damit lässt sich auch die Zahl der aktuell Infizierten realistischer abbilden.

Aktueller Impf-Status im LaDaDi

Insgesamt wurden Stand 17. März (21 Uhr) 17.350 Menschen gegen das Coronavirus geimpft. 6.804 Personen haben bereits die Zweitimpfung erhalten.

Kreiskliniken

Derzeit werden keine Patienten in der Kreisklinik Groß-Umstadt auf der Normalstation behandelt. Auf Intensiv werden dort 5 Personen behandelt. In Jugenheim werden 11 Patienten intensivmedizinisch betreut.

Fallzahlen in Hessen & Deutschland

In Hessen gibt es insgesamt 201.865 Fälle (+1.554), verstorben sind 6.108 (+14).

In Deutschland gibt es 2.612.268 (+17.504) Menschen, die am Coronavirus erkrankt sind, davon sind 74.132 (+217) verstorben. Stand: 18. März Quelle: Robert Koch-Institut

Das RKI-Dashboard war um 18:33 Uhr, als die Zahlen abgerufen wurden, wegen einer Datenaktualisierung nicht erreichbar

#BICKENBACHBLEIBTBESONNEN
Bleiben Sie gesund!

Markus Hennemann
Ihr Bürgermeister

Seilrutsche
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